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25.03.2013 17:01 Uhr | Ara | 14882 Aufrufe 0 like 0 flame
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Guild Wars 2 - Beta Preview


ArenaNet und NCSoft haben uns ein Wochenende lang eingeladen ausgiebig die aktuelle Beta-Version von Guild Wars 2 anzuspielen. Dieser Einladung sind wir gerne gefolgt und halten für euch fest, was uns in den ersten Spielstunden gefallen hat und was uns noch nicht so ganz überzeugen konnte. Screenshots durften wir leider nicht machen, daher greifen wir für diesen Artikel auf offizielle Bilder zurück.



  Ein Norn Guardian wirkt den Tome of Wrath Zauber

Arrow  Ein Norn Guardian wirkt den Tome of Wrath Zauber

Der erste Eindruck 

Was auf dem ersten Blick auffällt ist, dass Guild Wars 2 sich deutlich vom Vorgänger absetzt. Dies erkennt man auch schon bei der Aufstellung des eigentlichen Spiels, während der erste Teil noch primär auf das PvP fokusiert war, möchte ArenaNet mit Teil 2 ein stärkeres PvE-Erlebnis bieten. Dazu gehört auch eine offene Oberwelt und weniger Instanzierung.

Zu Beginn steht aber die Charakterwahl an. Dabei durften wir die Menschen, die Charr und die Norn spielen. Dabei war der eigentliche Charakter gut zu individualisieren. Bei der Charaktererstellung war man auch nicht, wie es noch beim Vorgänger der Fall war, auf einige vorgefertigte Elemente beschränkt, sondern kann frei mit Schiebern agieren. Dabei beschränkt sich das Individualisieren nicht nur auf größere Merkmale, sondern auch auf Elemente wie Pupillengröße oder Nasenflügel. Wer also üblicherweise schon die ersten Spielstunden in der Charaktererstellung eines neuen MMORPGs verbringt, erhält in Guild Wars 2 ein umfangreiches Werkzeug für viel Spaß. Dabei beschränkt sich das System nicht nur auf das Aussehen des Charakters, sondern es werden auch Charakterwerte und biografische Informationen des Charakters beim Erstellungsprozess abgefragt. Diese haben Auswirkung auf die von euch erlebte Story im Spiel. Übrigens stehen dem Spieler momentan lediglich fünf Charakterslots zur Verfügung und dies obwohl es acht Charakterklassen gibt.

Direkt anschließend an die Charaktererstellung zeigt sich der besondere Stil von Guild Wars 2. Viele Elemente bedienen sich einem speziellen Zeichenstil. So wirkt das Intro wie handgezeichnet und wirkt stimmig, frisch und einfach schön. Das gleiche kann man auch ganz generell für das Setting des Spiels sagen. Obwohl das MMO grafisch keine neue Referenz darstellt und an vielen Stellen noch verbesserungswürdig ist, hat es unheimlich schöne Umgebungen. Dazu gesellt sich, dass die Welt, soweit wir es in der kurzen Zeit sehen konnten, liebevoll designt ist und es überall etwas zu entdecken gibt.

  Ein Asura Thief kämpft gegen eine Echse

Arrow  Ein Asura Thief kämpft gegen eine Echse

Licht und Schatten

Bei der Präsentation des Spiels gibt es Licht und Schatten, wie ich es selten bei einem MMORPG gesehen habe. Ein Pluspunkt ist definitiv die Sprachausgabe, die die wichtigsten Storyquests begleitet. Dabei muss aber die Einschränkung gemacht werden, dass man das Spiel auf Englisch spielt. Denn während die textliche Übersetzung ordentlich gelungen ist, ist die deutsche Synchronisation zum größten Teil unterirdisch. Die Stimmen passen häufig altersmäßig überhaupt nicht zu den sprechenden Charakteren, viel mehr wirkt es so, als wären die Synchronsprecher zufällig auf bestimmte Charaktere aufgeteilt worden. Die englische Sprachausgabe spielt hier auf einem ganz anderen Level und dient hoffentlich zukünftig als Vorbild für die deutsche Version. Wir wollen hier aber nicht verschweigen, dass die Synchonisation sich noch in einem frühen Stadium befindet. Eine neue Vertonung ist seitens ArenaNet bereits angekündigt.

Uneingeschränkt gefallen kann dagegen die Karte von Guild Wars 2. Ähnlich wie bei Grand Theft Auto sind alle Aktivitäten der Welt auf der Karte jederzeit angezeigt. So seht ihr sofort, wo es Quests gibt, wo ihr Wegpunkte entdecken könnt und wie viele offene Ereignisse es noch gibt. Nicht nur ein tolles Feature für Anfänger die sich in der Welt noch nicht so ganz zurecht finden, sondern auch für Profis, die das Spiel perfektionieren wollen und so jederzeit einen Überblick haben, wo es in der Welt noch Unerledigtes gibt.

Mehr Schatten liegt dagegen auf dem Interface. Das Interface ist minimalistisch und funktional, man könnte auch sagen: hässlich. Auch bei der Bedienung ergeben sich so manche Probleme. So sind einzelne Fenster teilweise viel zu klein und beinhalten für ihre Größe viel zu viele Informationen. Auch das gesamte Skill-Interface wirft dem Spieler alle Fähigkeiten die erlernbar sind einfach vor die Füße, eine klare Struktur ist nicht zu erkennen. Hier gibt es vor allem optisch noch einiges zu tun.

Trotz dieser vielen Mängel überrascht es einen aber dann doch, dass das Interface direkt im Spiel tatsächlich funktioniert. Nach kurzer Eingewöhnungszeit kommt man gut mit dem minimalistischen Stil zurecht. Denn während manche tiefere Menüs überladen wirken, wird dem Spieler in der Aktion wirklich nur das nötigste angezeigt. Fürchterlich unübersichtlich ist dagegen die Zielauswahl. So ist kaum zu erkennen, welches Ziel man gerade im Fokus hat und wo es sich befindet. Auch scheint die Tab-Funktion, mit der der nächste Gegner ausgewählt werden kann, einer Logik zu folgen, die dem normalen Spieler verschlossen bleibt. Vor allem in diesem letzten Punkt haben die Entwickler noch einiges zu tun. Im Großen und Ganzen ist das Interface aber auf einem guten Weg und kann schon jetzt in seiner Funktionalität überzeugen. Da die Veröffentlichung des Spiels noch einige Monate entfernt ist, bin ich zuversichtlich, dass vor allem hier noch viele Probleme gelöst werden können.

Präsentations Top und Flops

+ Schöner Grafiksti im Intro - Deutsche Vertonung schwach
+ Funktionelles Interface... - ...das leider unschön ist...
+ Gute Karte - ...und häufig überladen
+ Umfangreiche Charaktererstellung - Zielauswahl ist unpraktisch

Dieser Artikel besteht aus mehreren Seiten



2 like aenima Luki
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Keupi
 

Keupi 26.03.2012 17:13 Uhr

Hört sich ja nicht ganz so rosig an. Was nicht ist kann ja noch werden, aber danke für den ausführlichen und ehrlich zu lesenden Text. Besser als in den MMO-Himmel loben, da hätten wir nur 10/10-Games.

 
Boba
 

staff Boba 26.03.2012 20:45 Uhr

Ich glaub der Ara ist halt auch einfach ein Miesepeter. ^^

Aber das ist ja auch ganz gut. Haben wir wieder was zu streiten für die nächste Ausgabe PewPew :)

 
Antichrist
 

Antichrist 26.03.2012 21:18 Uhr

"Denn wer das PvE von World of Warcraft und Star Wars: The Old Republic gewohnt ist, der wird die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sich fragen, in welchem Jahrhundert er gelandet ist"

Genau da, sehe ich das Problem, welches viele Spieler heutzutage haben. Es gibt einfach zu viele Menschen die auf ihrer alten Schiene bleiben wollen, die sie gewohnt sind. Es gibt wenig Spieler die offen für neue Dinge sind. Wenig Spieler die neuen Systemen eine Chance geben. Und ich glaube, genau deshalb ist WoW noch so "erfolgreich".
Viele Spieler die ich aus WoW kenne, wollen einfach nichts neues testen, weil sie in ihre Charaktere so viel Zeit investiert haben. Kann ich verstehen. Aber ich habe auch viel Zeit investiert in meine 5 lvl 85 Charaktere und probiere eigentlich jedes neue MMO aus um mir ein Bild zu schaffen und wirklich Meinungen bilden zu können.

Wenn die meisten Spieler bei ihrem altbewehrten bleiben wollen, dann sollen sie das gerne tun. Aber sie sollten dann nicht ihre Münder so groß aufmachen und ihre alte Schiene, auf Teufel komm raus, verteidigen ohne sich selbst ein Bild gemacht zu haben. Und auch wenn sie neue MMO's testen, dann nicht mit WoW vergleichen oder sonstiges. Viele neuen MMO's, gerade jetzt TERA, GW2 und Secret World haben neue Systeme entwickelt bzw. wollen neue Wege einschlagen. Und die sollte man losgelöst von seinem "alten" MMO bewerten. Wenn man dann immernoch negativer Meinung ist, dann ist das akzeptabel.

 
chosi
 

staff chosi 28.03.2012 18:28 Uhr

Es gibt wenig Spieler die offen für neue Dinge sind. Wenig Spieler die neuen Systemen eine Chance geben.


hast du den artikel gelesen? neue dinge wie "altbackenes questdesign"? stimmt, das muss ich erstmal auf mich wirken lassen wie schlecht das sein muss! dann find' ich's bestimmt wieder gut!

 
Stolker
 

Stolker 28.03.2012 18:49 Uhr

Ein Spiel kritisch zu beurteilen ist immer gut, aber was ich hier lese, ist nur schlecht machen. Das man z.B. Dialoge sowie andere Aktionen mit "F" startet, und dies als störend empfindet, weil man in solchen Situationen nichts anderes macht, als die "F" Taste zu drücken, da kommt mir doch die Frage auf, ob es denn eine solch große Abwechslung ist, die rechte Maustaste zu betätigen? Bitte erläutere doch mal den Unterschied zwischen den beiden Tasten.

 
Ara
 

staff Ara 28.03.2012 19:37 Uhr

Das große Problem ist folgendes. Die Quests unterscheiden sich zwar inhaltlich: Suche hier Sache X, Schüttel hier Baum Y, sammel hier Z, spreche hier mit P usw... Aber im Endeffekt ist es für das Spielen total egal, was die Aufgabe ist, denn egal ob Schütteln, Sammeln, Sprechen oder ähnliches, man drückt immer F. Es ist glaub ich schwer zu beschreiben, warum es sich eintöniger anfühlt, als wenn man den Mauszeiger drauf bewegen muss. Aber alle mit denen ich sprach die GW2 testen konnten, auch die die es unheimlich gut fanden, haben das gleiche Gefühl beschrieben.

Viele Kritikpunkte sind aber auch wirklich subjektiv. Zum Beispiel sagte mir jemand, dass er es bei SWTOR immer sehr nervig fand den Dialogen zuzuhören und lieber killen wollte und ihm daher das GW2-System gefällt. Ich bin mir sehr sicher, dass GW2 seine Fans finden wird. Trotzdem wollte ich die Mängel aufzeigen, die das Spiel in der Beta im Vergleich zur Konkurrenz hat. Wenn jemand sagt "hey du das stört mich nicht so", dann ist es super. Aber ich muss die Sachen ja erwähnen, damit jemand daran entscheiden kann, ob ihm die Punkte stören werden oder nicht.

Das ist ähnlich wie Online-Only Zwang bei Spielen. Für viele ist es ein großer Kritikpunkt, für mich ist das egal. Trotzdem muss dies aber erwähnt werden. Allgemein wird mein Preview aber negativer ausgelegt als es eigentlich ist. Guild Wars 2 ist ein gutes Spiel, hat aber auch seine Schwächen (Wie jedes Spiel).

 
playsmartphone
 

playsmartphone 22.04.2012 23:49 Uhr

Danke für die Aufklärung im Bereich der Events, nun bin ich um einiges schlauer. Hatte die Angst es würde so schlimm wie in Rift enden.

 
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